Patientenprofil

Kevin ist ein 29-jähriger italienischer Patient, der Mitte 20 mit Haarausfall begann. Besonders im Bereich der Stirnlinie hat er eine Ausdünnung festgestellt. Kevin gab an, dass er schon seit seinem 15. Lebensjahr darüber nachgedacht habe, eine Haartransplantation durchführen zu lassen. Die Hauptursache seines Haarausfalls wird auf Stress zurückgeführt, der durch ein traumatisches Erlebnis und den Druck eines sehr stressigen Arbeitsumfelds verursacht wurde. Manchmal arbeitet Kevin 18-20 Stunden am Tag und glaubt, dass dieser Stress den Haarausfall beschleunigt hat.

Haartransplantationsstrategie

Bei Kevins Haartransplantation wurden insgesamt 3.900 Grafts verwendet. Der Eingriff konzentrierte sich auf die Stirnlinie und den Scheitelbereich, wobei besonderes Augenmerk darauf gelegt wurde, die Erwartungen in diesen Bereichen zu erfüllen. Die Strategie bestand darin, die Stirnlinie zu detaillieren und den Scheitelbereich zu verstärken, um ein natürliches und ausgewogenes Aussehen zu erzielen.

Ergebnisse

Kevin ist mit den Ergebnissen der Haartransplantation äußerst zufrieden. Der erfolgreiche Eingriff hat sein Selbstvertrauen erheblich gestärkt und ihm ein erneuertes Gefühl von Sicherheit gegeben. Er trägt jetzt Hüte aus modischen Gründen und nicht mehr, um den Haarausfall zu verbergen, was seine Zufriedenheit mit dem neuen Aussehen widerspiegelt.

Interview:

  1. Wie hat der Haarausfall Ihr Leben vor der Transplantation beeinflusst? Welche Gefühle waren in dieser Zeit am schwierigsten zu bewältigen? Glauben Sie, dass Stress aus Arbeit oder Leben zum Haarausfall beigetragen hat?

Vor der Transplantation hatte der Haarausfall einen sehr negativen Einfluss auf mein Leben. Ich fühlte mich stark eingeschränkt und vermied ständig bestimmte Aktivitäten, wie bei Regen draußen zu sein, im Pool zu schwimmen oder das Meer zu genießen. Ich habe diese Dinge jahrelang gemieden, weil ich ein großes Schamgefühl hatte. Stress beschleunigte den Haarausfall, besonders in besonders intensiven und stressigen Lebensphasen.

  1. Was war Ihre größte Motivation für die Haartransplantation? Welche Faktoren waren für Sie am wichtigsten und welche Erwartungen hatten Sie an den Eingriff?

Meine größte Motivation war es, das Leben genießen zu können, ohne ständig über mein Aussehen besorgt zu sein. Ich wollte mich auch in einfachen Situationen „normal“ fühlen, wie z. B. im Regen zu spazieren. Ich erwartete, mein früheres Aussehen zurückzugewinnen, und bisher ist es, als hätte ich die Zeit um 16 Jahre zurückgedreht. Mit diesen neuen Haaren kam jedoch auch die Angst, sie wieder zu verlieren, daher habe ich ein gewisses anhaltendes Unbehagen—haha!

  1. Wie hat sich Ihr Leben nach der Haartransplantation verändert? Wie haben sich Ihr Selbstvertrauen und Ihre Selbstwahrnehmung entwickelt?

Nach der Haartransplantation hat sich mein Leben deutlich verbessert. Ich habe begonnen, Dinge zu genießen, die ich zuvor vermieden habe—im Pool schwimmen, im Meer baden, im Regen spazieren gehen und sogar bei Nässe Fußball spielen. Mein Selbstwertgefühl ist deutlich gestiegen, und ich bin motivierter, an alltäglichen Aktivitäten teilzunehmen. Die Angst, die Haare wieder zu verlieren, bleibt jedoch im Hinterkopf. Ich ertappe mich dabei, öfter in den Spiegel zu schauen als noch vor zwei Jahren.

  1. Was halten Sie von Ihren neuen Haaren? Tragen Sie jetzt Hüte oder Accessoires eher aus Stilgründen als zum Verbergen Ihrer Haare? Wie wirkt sich diese Veränderung auf Sie aus?

Ich liebe meine neuen Haare absolut. Vor der Transplantation trug ich Hüte, um den Haarausfall zu verbergen; es war eine tägliche Gewohnheit. Nach der Transplantation habe ich ihn nur 4-5 Mal getragen, und das auch nur aus modischen Gründen, nicht aus Notwendigkeit. Diese Veränderung gibt mir ein unglaubliches Gefühl von Freiheit und lässt mich deutlich selbstbewusster mit meinem Aussehen fühlen.